Was nehmen wir mit?

Diese Frage wurde uns im Gespräch sehr oft gestellt… Unsere Antwort?

So wenig wie möglich und so viel wie nötig!

 

Zwischen Regenjacke, Badehose, Klettergurt, Kletterseil und anderen Klamotten ist es nicht so einfach, sich für das richtige Gepäck für eine Weltreise zu entscheiden, da man nichts vergessen möchte. An diesem Gedankenspiel haben wir uns schon länger den Kopf zerbrochen. Mittlerweile glauben wir, dass es nicht so wichtig war, sollten wir etwas vergessen haben. Außerdem könnte man auch fast alles Nötige noch in Australien besorgen.

Wir möchten dir hier zeigen was alles in unseren Rucksack passt und was aus unserer Sicht wichtig ist. Um so flexibel wie möglich zu sein, beschränken wir uns auf einen Rucksack pro Nase sowie einen kleinen Tagesrucksack. Jeder Gepäckgegenstand soll eine Bedeutung haben und nicht völlig sinnfrei ans andere Ende der Welt verfrachtet werden. Darum haben wir bedacht gewählt.

 

Klettergedöns

Als erstes möchten wir dir unsere Kletterausrüstung vorstellen. Neben Kletterschuhen, -gurt, -helm sowie Karabinern und Expressschlingen haben wir auch Klemmkeile und Friends dabei. Diese sind für die Klettergärten in Down Under essentiell, da man sich viel mit mobilen Sicherungsmitteln Abhilfe schaffen muss. In den uns bekannten Klettergebieten in Thüringen und den umliegenden Bundesländern haben wir noch nicht viel selbst absichern müssen.

Wir freuen uns schon riesig darauf, in eine neue Spielart des Kletterns einzusteigen.

Kletterausrüstung

 

Outdoorküche

Neben den ganzen Klettersachen wollen wir uns so oft es geht auf den zahlreichen kostenfreien Campingplätzen selbst versorgen. Deswegen nehmen wir eine kleine Grundausstattung an Campingausrüstung mit, welche wir kurz vorstellen möchten. Denn auf Knoblauch & frische Zutaten möchten wir auf keinen Fall verzichten. Wir haben einen kleinen Campingkocher inklusive Topf, Plastikgeschirr, zwei Edelstahlbecher und ein paar scharfe Messer dabei. Dazu kommt „last but not least“ die Kaffemühle!

Es geht nichts über einen frisch gemahlenen Kaffee am Morgen und zu jeder anderen Tageszeit ;).

Für unsere Küche

 

Kleidung

Nun zur Kleidung. Das ist wohl der springende Punkt beim Packen. Die Gedanken schweifen von, „Was möchte ich mitnehmen?“ zu „Passt alles in den Rucksack?“, bis hin zu „Brauche ich das wirklich?“. Sich wirklich effizient zu reduzieren ist nicht so einfach, jedoch sehr wichtig, sonst schleppt man erfahrungsgemäß viel zu viel Gewicht umher. Wir haben in Vorbereitung probegepackt, um zu schauen wie schwer und gegebenenfalls überfüllt der Rucksack wird. Auch wenn hier schon alles gerade so in den Rucksack passt… – Mach dir die Mühe probezupacken, es lohnt sich!

 

Trennungsschmerz

Uns hat es sehr geholfen zu überlegen, ob es zehn Shirts sein müssen oder ob die fünf Lieblingsteile nicht doch ausreichen. Auch in Australien wird es schöne und zweckmäßige Sachen geben. Statt der fünf weiteren Shirts packen wir lieber noch eine dicke Daunenjacke ein, falls wir doch mal frieren sollten 😉 Über die werden wir uns im Zweifel bei Kälte mehr freuen.

Christians Rucksackinhalt ohne Klettersachen

 

Schlafutensilien

Außerdem gehört die Hängematte in unser Gepäck, um zwischen Roadtrip und Kletterei auch mal wie ein Koala die Seele baumeln zu lassen. Da unser Gefährt potentiell mit einem Dachzelt geschmückt sein soll, verzichten wir auf unsere Isomatten und das Zelt. Hingegen packen wir die kuscheligen Daunenschlafsäcke ein, damit wir jede Nacht im Outback genießen können. Denn auch da kann es nachts unter Null Grad werden.

Zu guter letzt bleibt die spannende Frage… Passt alles in den Rucksack?! Wir können guten Gewissens sagen: JA! Wir haben alles unterbekommen und trotz der Kletterausrüstung noch das vorgeschriebene Gewicht der Airline eingehalten, was übringens bei 23 Kg pro Person liegt.

Christians Gepäck für eine Weltreise samt Kletterausrüstung

Passt!

Jetzt bleibt nur noch die Vorfreude auf die kommende Zeit und die letzten sonnigen Stunden in der Heimat zu genießen 🙂

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